CIP

Standort: Tramelan

Planung: 1982

Ausführung: 1991

 

Situation
Südlich von Tramelan, auf einer sanft ansteigenden Matte, begrenzt durch den Wald, sind die Gebäudeteile pavillon-artig, ein- bis dreigeschossig einander zugestellt und gleichzeitig bilden sie ein Ganzes. Das Hotel bildet als höchstes Gebäude den Ankerpunkt der gesamten Anlage.

Konzept
Zwei Quadrate um 45 Grad verdreht ergeben den Grundraster. Der 8-Eck-Stern lässt sich in einer Vielzahl von Figuren kombinieren, die funktional und räumlich auf die Ansprüche des CIP massgeschneidert eingehen. Die Grösseneinheit entspricht 220 Quadratmetern oder einem vielfachen davon. So entsteht eine Megastruktur, die individuelle Raumteile zulässt, die sich immer wieder zu einem Ganzen zusammenfügen. Der Mikrokosmos im Makrokosmos. 

Konstruktion
Acht Pfeiler stehen auf dem inneren Kreis des Oktagons, das durch die Verdrehung der zwei Quadrate entsteht. Pfeiler, Boden- und Deckenelement werden in Beton vorfabriziert und zu einer kontinuierlichen Raumstruktur zusammengebaut. Plastische Gestaltung und Struktur und Ästhetik werden eines. Fassaden, Brüstungen und Stürze - die inneren Trennwände - die Muster der Decken und Böden folgen den Grundlinien des Entwurfsmusters. Die Windharfe, eine Tensegrity-Konstruktion von Peter Wenger, steht etwas abseits auf einem Hügel und enträtselt den Entwurfsgedanken und stellt neue Fragen zu Raum und Konstruktion. 

Status
Die Anlage ist nach wie vor in ihrer ursprünglichen Form in Betrieb und öffentlich Zugänglich. Mediathek und Hotel sind öffentlich, das Restaurant kann für Anlässe gebucht werden. 

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© Jürg Brühlmann