Samstag 21. und Sonntag 22. Juni 2026
Grosser Bahnhof fürs das historische Städtchen Brig-Glis und die Architektur der Moderne der 1950er bis 70er Jahre, massgeblich mit geprägt durch Heidi und Peter Wenger Architekten. Dem Charme der Altstadt von Brig kann man sich kaum entziehen. Heidi und Peter Wenger, als Vertreter der modernen Architektur in der Mitte des letzten Jahrhunderts prägen die Stadt ebenfalls. Markant, die Grenzsanität, die Postgarage. Beides Hauptwerke der Wenger Architekten. Ihre Bedeutung geht weit über die Region hinaus und ist ohne Bescheidenheit von internationaler Qualität. Für den fürsorgliche Pflege der Bauten vom Mittelalter bis hin zur Moderne steht der Wakkerpreis.
Am Samstag wurden von der Stiftung Heidi und Peter Wenger stündlich Führungen durch das Atelier Wenger angeboten, zum Abschluss für rund 20 Vertreterinnen und Vertreter des Schweizerischen Heimatschutzes. Hier auf kleinem Raum wird man gewahr, dass alle späteren Ideen und Raumkonzepte schon im Atelier von 1955 sichtbar sind. Ein Filmporträit über das Architektenpaar macht die Symbiose von Beruf und Leben anschaulich erlebbar. Eine einzigartige, fruchtbare Konstellation, die ihre Spuren bis in die Jetztzeit hinterlassen hat. Die Besucherinnen und Besucher waren durchwegs begeistert vom Atelierraum. Nicht zuletzt, dank den Ausführungen von Pascal Schnydrig und Ruedi Lattmann.
Ein grosses Dankeschön geht ans Atelier Summermatter/Ritz für das Ermöglichen des Besuchs. Ebenso bedankt sich die Stiftung bei Damian Walliser und der Stadt Brig-Glis für das schöne Fest mit dem Einbezug der Stiftung Heidi und Peter Wenger bei den Begleitanlässen.
Fotos: @Ruedi Lattmann, Pascal Schnydrig, Matteo Chabotti


