ATELIER WENGER

Standort: Furkastrasse 7, Brig

Planung: 1952

Ausführung: 1955

Situation 
Ergänzung von Wohnhaus/Laden und Lager durch eine Wohn-Atelier-Aufbau über dem Lagergebäude, über das Treppenhaus ans Wohnhaus angedockt. Eine Hinterhofsituation, mit wenig Aussicht auf Stadt und Glishorn. 

Konzept 
Orientierung des Ateliers nach Innen mit durchlässigem Grundriss. Offene Struktur für Atelierräume und Werkstatt  im EG, mit einer minimalen Wendeltreppe durch einen offenen Boden mit dem Wohnbereich mit offener Küche, Wohn/Essbereich und Arbeitsplatz verbunden. Leichtwände für Schlafzimmer, Dusche/WC und Speisekammer.

Konstruktion
Zweigeschossiger Holzständer, eingespannt zwischen zwei Mauerscheiben, mit sichtbarer Decken- und Dachkonstruktion. Nordfassade mit Fensterbänder und Holzverschalung. Südfassade Backstein, aussen verputzt.

Status
Das Gebäude Furkastrasse 7 wird nach dem Besitzerwechsel saniert und das Dach teilweise aufgestockt. Das Wohn-Atelier wird renoviert und energetisch saniert und wird auch in Zukunft als Architekturbüro benutzt. Die Stiftung, der Bauherr und der Architekt planen eine möglichst schonende Gesamtrenovation des Ensembles. Kontakt durch die Heidi und Peter Wenger Stiftung, Brig.

 

© Jürg Brühlmann